Definition Low-Carb

Low-Carb bedeutet wenig Kohlenhydrate und weißt auf auf eine spezielle Ernährung hin, die sehr wenige oder sogar keine Kohlenhydrate enthält. Meist wird eine solche Ernährung als Diät bevorzugt, kann aber auch für eine gesunde Lebensweise benutzt werden. Kohlenhydrate werden im Verdauungsapparat zu Glukose zersetzt und werden über die Darmwand in den Blutkreislauf aufgenommen und im Körper verteilt. Dies veranlasst in Ihrem Körper die Produktion von Insulin, um den Blutzuckerspielgel zu senken. Je schneller dieser Spiegel steigt, umso schneller sinkt er auch wieder, daraus resultiert ein verfrühtes Hungergefühl. Andere wichtige Aspekt bei der hohen Insulinproduktion ist das der Körper Fett nicht verarbeitet sondern nachhaltig speichert.

Werden überschüssige Kohlenhydrate bei der Ernährung vermieden muss der Körper auf Vorräte zurückgreifen, die den täglichen Bedarf an Energie decken. Durch spezielle Low-Carb Ernährungen können Fettreserven des Körpern mobilisiert und in Energie umgewandelt werden. Ein Abbau der Fettzellen findet statt. Für eine Erfolgreiche Diät sollten Sie allerdings bei der Ernährung nichts weglassen, dass Ihnen das Gefühl des Wohlbefindens verleiht.

Eine kohlenhydrathaltige Nahrung hat viel Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, da dieser die Kohlenhydrate verwertet. Kohlenhydrate oder auch Saccharide genannt, werden in GI gemessen. Der GI, auch als Glyx oder Glykämische Index bezeichnet, sagt aus, wie hoch die Wertigkeit des angestiegen Blutzuckers ist. Je höher diese Wertigkeit ist desto schneller und stärker steigt der Blutzuckerspiegel an. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Diäten, die mit dem Glykämische Index arbeiten, beispielsweise die Montignac-Methode, die Glyx-Diät und die Logi-Methode. Da es eine sehr unterschiedliche Art und Weise gibt, wie die Diäten mit Kohlenhydraten umgehen, lässt sich keine aussagekräftige Meinung zur Wirksamkeit bilden.